Neubeginn & Mee(h)r

IMG_9154Neubeginn

„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.“
(Hermann Hesse, 1877-1962)

Gestern wurde eine Dame im Radio zu ihrem 100. Geburtstag geehrt. Auf die Anmerkung der Moderatorin, sie sei doch schon seit 35 Jahren „in Rente“, antwortet sie: „Ich bin noch nicht in Rente, ich liebe meine Arbeit.“

Ich habe etwas Ähnliches erlebt in den letzten Tagen, obwohl ich das so genannte „Rentenalter“ noch gar nicht erreicht habe: „Sie können doch gut von der Pension Ihres Mannes leben, Sie brauchen doch keinen Verlag. Der ist sowieso unnötig, es ist ein Verlustgeschäft. Die Bücher von einem Coach braucht keiner, nur er und seine Anhänger. Es ist sinnlos, so viele Bücher drucken zu lassen, die kauft sowieso niemand.“

Das hat meine Lebensgeister geweckt und ich sagte, dass ich diesen Verlag nun nicht so einfach schließen würde. Büchermachen ist meine Berufung, der Verlag ist mein Lebenswerk. Wenn ich nicht so überzeugt wäre von meinem Unternehmen, hätte ich an diesem Tag damit aufgehört. Es war eher demotivierend, was ich da zu hören bekam. Aber ich lasse mich nicht entmutigen. Und wenn der Verlag noch größer wird, kann ich mit solchen „Bremsern“ auf die Dauer nicht auskommen.

Im Übrigen sehe ich mich nicht als gut versorgte Beamtenwitwe – ich kann durchaus selber für mich sorgen. Hätte ich die Pension von meinem verstorbenen Mann nicht, würde meine eigene nicht gekürzt. Ich hatte in meinem Leben die Selbstverwirklichung an die erste Stelle gesetzt, war erfolgreich im Beruf und persönlich selbstständig, als ich mit Mitte Vierzig meiner großen Liebe begegnete und mit 48 heiratete. Zuvor hatte ich mit 34 Jahren schon das zweithöchste Amt der Lehrerlaufbahn erreicht – das Leben spielte dann ein anderes Lied, das mir viel besser entsprach: ich wurde Unternehmerin, zunächst „nur“ Lebensunternehmerin, später auch Unternehmerin im geschäftlichen Sinne.

Zwei Jahre ist es nun her, dass mein Mann verstorben ist. In dieser Zeit habe ich fast rund um die Uhr gearbeitet, denn wir hatten erst vor wenigen Jahren ein Haus gekauft, das ich nun alleine finanziere – mit Erfolg. Ich habe meinen Verlag weiter aufgebaut, der in diesen Tagen, am 11. Februar 2016, sein fünfjähriges Jubiläum feiern konnte. Ich habe wieder zu leben begonnen, habe zum ersten Mal seit Jahren zweimal ein paar Tage in Urlaub in Seefeld/Tirol gemacht, war mehrfach in Bamberg, am Niederrhein und zu Konzertbesuchen in Berlin.

Und dann ging vor drei Wochen mein Auto kaputt und ich überlegte, ein neues zu kaufen. Ich beriet mich mit verschiedenen Freunden und Beratern, und traf schließlich meine eigene Entscheidung: Für mein neues schickes Auto, das ich am Tag des Verlagsjubiläums bekam. Es ist nur ein kleines Modell einer großen Automarke, mit der ich seit vielen Jahren immer gut gefahren bin, auch wenn sie etwas teurer ist. Es gibt eine gute Werkstatt am Festland und drei Meister hier auf der Insel, die mein Auto abholen und bringen, wenn etwas daran zu tun ist. Und sie halten mich nicht für eine ahnungslose Frau, der es nur auf die schöne Farbe des Autos ankommt.

IMG_2129Leben ist mehr – als nur Erträge und Verluste gegeneinander abzuwägen. Ich denke einfach anders als manche Berater. Das entscheidende Argument für den Autokauf hatte mir eine Freundin gesagt: „Du hast jetzt einen neuen Lebensabschnitt, Du wirst jeden Tag jünger und schlanker – da würde ein neues flottes Auto gut zu Dir passen.“

IMG_2144Ich bin voller Pläne für dieses Jahr: Gestern ist mein neues Buch „Bücher schreiben mit Herz“ erschienen – ein Ratgeber für Coaches, Trainer und Therapeuten zum Schreiben eines eigenen Sachbuches. Es ist mein fünfter Ratgeber zum Schreiben und Publizieren innerhalb von knapp drei Jahren, und mein sechzehntes Buch. Es ist das 45. Buch in meinem Verlag, daneben habe ich 16 E-Books, 16 Kalender und 5 CDs/DVDs produziert. Auch wenn nicht alles ein großer Erfolg war – einige Projekte erwiesen sich sogar als „Flops“, wie in jedem Verlag – so waren doch auch große Erfolge dabei. Es ist noch keines meiner Bücher in die Spiegel-Bestsellerliste gekommen, aber das ist auch nicht mein Maßstab für meinen persönlichen Erfolg.

IMG_9274Ich habe mit den Büchern schon viele Menschen glücklich gemacht: vor allem die Autoren, denen ich geholfen habe, ihren Traum vom eigenen Buch zu verwirklichen, aber auch viele, viele Leser. Ich trage dazu bei, dass positive Gedanken für ein positives Leben in die Welt getragen werden. Ich kann Menschen begeistern und sie ermutigen, ihre persönlichen Stärken zu entwickeln und das Beste aus ihrem Leben zu machen.

IMG_9275Geld ist zwar wichtig für mich, aber ich sage immer: ich lebe in Reichtum und Fülle. Und damit meine ich mehr als Geld. Für mich gibt es neben dem Geld eine zweite Währung, die mindestens genauso wichtig ist: ein glückliches Leben. Geld macht mich nicht glücklich und auch nicht unglücklich. Ich kann auch ohne Geld glücklich sein. Allerdings ist Geld auch eine Erfolgsbestätigung für gute Arbeit und die Voraussetzung für ein gutes Leben. Geld verändert den Charakter nur dann, wenn es ausschließlich um Geld geht, wenn man gar nicht mehr anders denken kann. Das musste ich leider in den letzten Tagen mehrmals erfahren. Und auch, dass es Menschen gibt, die so überzeugt sind von ihrem Lebens- und Finanzkonzept, dass sie es anderen aufdrängen möchten.

Ich treffe meine Entscheidungen selber – denn nur ich alleine bin für mich und mein Leben verantwortlich.

Neulich schrieb jemand auf Facebook: „Eine Frau sollte sich niemals von einem Mann finanziell abhängig machen. (Und umgekehrt ebenso.)“ Ich antwortete: Das hat mir meine Mutter beigebracht – in der erweiterten Version: Eine Frau sollte sich niemals von einem Mann abhängig machen. Sie (Jg. 1921) gehörte zu der Generation, in der die Frau den Mann noch fragen musste, ob sie berufstätig sein durfte. Ich habe es bis heute geschafft, als Frau souverän zu leben.

Für mich ist wichtig in meinem Leben:
Leben, lieben und arbeiten an den für mich schönsten Plätzen der Welt,
in Reichtum und Fülle, Gesundheit und Vitalität,
umgeben von meinen Freunden.

Aus diesem Gedanken heraus habe ich ein ganz besonderes Seminar im September in Armentarola geplant: Buch schreiben & Urlaub. Armentarola ist einer meiner Traumorte – eines der schönsten Hotels in den Dolomiten. Und wer meint, ich sei verrückt: es gibt sogar bereits mehrere Anmeldungen für diese Seminartage.

Titelbild_Armentarola2016webDer Erfolg gibt mir Recht: Neben dem traditionellen Buchseminar auf Fehmarn habe ich eins in Berlin angeboten: es ist jetzt bereits ausgebucht. Und so habe ich letzte Woche noch ein Hotel in der Nähe von München gefunden, wo das Seminar im November ein weiteres Mal stattfindet. Die Seminare haben das Motto „Bücher schreiben mit Herz“ – es ist mein ganz persönliches Motto, seit ich 2007 nach einer Begegnung mit Sabine Asgodom und einem Besuch ihres Buchseminars in München beschlossen hatte, keine wissenschaftlichen Bücher mehr zu schreiben, sondern Bücher „mit Herz und Seele“.

Cover_Bücher_schreiben_mit_Herz_neu.inddEs ist für mich wohltuend, dass ich jetzt überwiegend mit jüngeren Menschen zu tun habe, die nicht andauernd das baldige Rentenalter vor Augen haben, sondern mitten im Leben stehen. Ich denke, auch mit 63 steht man mitten im Leben – wenn ich das „Traumalter“ 100 betrachte, bleibt mir davon noch mehr als ein Drittel.

Ich habe mir allerdings auch ältere Vorbilder gesucht. Irgendwann hatte ich entdeckt, dass Louise Hay auch erst mit 58 Jahren ihren Verlag gegründet hat und nun mittlerweile 30 Jahre lang führt, natürlich mit der Unterstützung jüngerer Mitarbeiter und Co-Autoren. Ihr Verlag ist heute, wo sie 89 ist, einer der größten Selbsthilfeverlage in den USA. Dadurch hat sich meine Perspektive auf die Zukunft verändert: nicht bis zum „offiziellen“ Rentenalter mit 65 als Autorin und Verlegerin zu arbeiten, sondern wenigstens 25 weitere Jahre.

Die Pianistin Livia Rev, die mit 93 Jahren in Lausanne ein Konzert gegeben hat und in diesem Jahr 100 wird, hat noch mit 97 eine wundervolle Aufnahme des „Liebestraums“ von Franz Liszt eingespielt – das gab für mich den Ausschlag, wieder Klavierunterricht zu nehmen.

Mein alter Deutsch-, Englisch- und Philosophielehrer und ehemaliger Schulleiter wird in diesem Jahr 94, er rief mich letztes Jahr zum Geburtstag an, weil er im Moment nicht so gut schreiben konnte. Als ich ihn fragte, ob er schon einen Gehstock oder einen Rollator hätte, sagte er: nein, dann wäre man ja alt. Und zu Weihnachten schrieb er mir wieder einen langen Brief mit der Hand.

Auch in meinem Verlag gibt es bewundernswerte ältere Menschen, wie Ottilie Krafczyk, die mit 80 Jahren ihr erstes Buch schrieb, oder Gunda Dinklage, deren Buch über ihre erste Weltreise mit 70 demnächst erscheinen wird. Mein ältester Autor ist Silvio Vogel, der kurz vor seinem 90. Geburtstag den Wunsch hatte, all seine Träume von einem langen Leben in einem Buch aufzuschreiben.

IMG_9139An- und aufregend für mich ist es, was mir jüngere und ältere Leute schreiben:

  • „Ich bewundere Dich und Deine Produktivität!!! Ich nehme Dich zum Vorbild!“ (Jeanette Mensing)
  • „Prima, Dein unternehmerischer Dickkopf!“ (Elisabeth Mardorf)
  • „Ein Schiff geht nicht unter, solange der Kapitän sein Steuer in der Hand hält“ (Birgit Wohler)
  • „Herzlichen Dank, Beate Forsbach! ‚Vollblutunternehmerin’, so ist es! Frauen, die sich für das, was sie wollen einsetzen. Empathie, Durchsetzungskraft, Willen und Herzblut. Sie vereinen diese Eigenschaften und sind vielen Unternehmerinnen ein Vorbild!“ (Katharina Boersch)
  • „Herzlichen Dank, liebe Beate Forsbach. Für mich sind Sie ein Vorbild in vielerlei Hinsicht! Bleiben Sie so klug und wild und wunderbar!“ (Verena Ullmann)
  • „All Deine Zeilen haben mich tief berührt und mit Deiner Stärke und dem Optimismus … bist Du für mich ein großes Vorbild.“ (Monika Bidler)
  • „Es freut mich, zu lesen, dass Sie nun, nach all dem Schweren und Belastenden wieder glücklich sein und Ihr Leben genießen können. Dabei hilft Ihnen die Glücksformel, die ich gerne für mich übernehme.“ (Gunda Dinklage)

Neulich wurde ich in einem Interview gefragt: Wie triffst Du Entscheidungen? Wie gehst Du an scheinbar unlösbare Aufgaben heran?

Nun, ich treffe Entscheidungen oft sehr spontan und ohne lange über die Folgen nachzudenken. Es ist besser, überhaupt eine Entscheidung zu treffen, als nie eine zu treffen oder gar andere entscheiden zu lassen. Auf diese Weise habe ich viele Erfolge und Veränderungen erlebt, und damit auch viele Neuanfänge in meinem Leben.

Ich glaube nicht daran, dass es unlösbare Aufgaben gibt. Ich vertraue darauf, dass es immer eine Lösung gibt. Ich habe eine innere Kraft entwickelt, auch mit Hilfe der positiven Affirmationen von Louise Hay, meinem großen Vorbild.

Immer wenn es ein Problem gibt, sage ich:
Alles ist gut.
Alles entwickelt sich zu meinem Besten.
Nur Gutes resultiert aus dieser Situation.
Ich bin beschützt.

Wenn ich genau weiß, was ich will, wenn ich mich also für etwas eindeutig entschieden habe, dann glaube ich daran, dass ich alle daraus resultierenden Fragen lösen kann. Ich glaube an mich und an meine innere Stärke, und ich vertraue dem Leben. Das ist die Grundlage dafür, das Unmögliche möglich zu machen.

Schon als junge Musiklehrerin habe ich Dinge getan, die noch keiner getan hatte. In meinen ersten Dienstjahren habe ich mit meinem Schulorchester eine Reise nach Südfrankreich gemacht – der Titel meines damaligen Berichtes lautete: „Eine Reise nach Agen. Wie das Unmögliche möglich wurde.“ Bei dieser Reise habe ich etwas Wichtiges von einem französischen Pater gelernt, der sagte: „Man muss das Glück nur genügend herausfordern, dann hat man es auch auf seiner Seite.“

Heute, zum Zeitpunkt meines Neubeginns nach 5 Jahren Verlagsgeschichte, danke ich allen meinen Freunden und den Beratern, die mich auf diesem Wege unterstützen und begleiten. Nach meinem Lebensmotto „Fliegen kannst Du nur gegen den Wind“ sind gerade die Kritiker und Gegner wichtig für mich, damit ich meinen eigenen Standpunkt finde. Aber manchmal ist auch Rückenwind ganz gut – und so danke ich allen Freunden von ganzem Herzen, die mich liebevoll und wohlwollend unterstützen, so verrückt manche Ideen auch für andere sein mögen.

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16 Comments

  1. Dorothea 14. Februar 2016 at 15:18 - Reply

    liebe Beate
    wer solch blöde Sprüche von sich gibt, wie die von Dir zitierten, der kann nur neidisch und unausgefüllt sein! Ich finde es jedenfalls grandios, wie Du Dein Leben gemeistert hast und aus jeder Herausforderung etwas Neues , Kreatives gemacht hast. Weiter so und viel Kraft und Gesundheit !
    von Herzen

    Dorothea

    • Dr. Beate Forsbach
      Dr. Beate Forsbach 14. Februar 2016 at 16:44 - Reply

      Liebe Dorothea,

      danke für Deinen Kommentar und die guten Wünsche!

      Liebe Grüße

      Beate

  2. MELLY 14. Februar 2016 at 15:27 - Reply

    Liebe Beate, ich gratuliere dir ganz herzlich zu deinem Jubiläum. Ich habe erst heute davon erfahren. Ich bewundere deine gesunde Einstellung , die dich so sympathisch macht und ich wünsche dir auch weiterhin viel Erfolg in all deinen Unternehmungen. Du machst auf den Bildern einen sehr ausgeglichenen und fröhlichen Eindruck auf mich und auch das neue Auto steht dir gut und passt zu dir. Alles Gute für die Zukunft wünscht dir Melly.

    • Dr. Beate Forsbach
      Dr. Beate Forsbach 14. Februar 2016 at 16:45 - Reply

      Liebe Melly,

      danke für Deinen Kommentar. Ja, ich fühle mich auch ausgeglichen und fröhlich, kam nur etwas „aus der Reihe“ durch gewisse Erlebnisse.

      Liebe Grüße

      Beate

  3. Krafczyk Ottilie 14. Februar 2016 at 16:03 - Reply

    Liebe Beate

    Freilich lese ich alle deine Blogs. Manchmal konnte ich sie nicht kommentieren .Es ist in dieser letzten Zeit viel Krankheit bei mir angekommen. Aber ich freue mich immer von dir zu lesen. Diesmal hast du ein besonderen Blog geschrieben. Man spürt dein Herz und die Liebe zu deiner Arbeite. Du warst und wirst mir immer ein Beispiel Ohne Gleichen für mich sein.
    Alles was du im diesem Blog geschrieben hast ist so wahr und du kannst vielen Menschen beweisen wie gut es ist seine eigene Endscheidung im Leben durchzusetzen.

    Auch dein Blog über deine Liebe, ging sehr zu Herzen.

    Ich bedanke mich für deine Teilung der Gedanken mit deinen Fans.
    Ich wünsche dir weitere Erfolge und hoffe, dass ich sie noch lesen werde.

    Mit vielen Grüßen Tilli

  4. Dr. Beate Forsbach
    Dr. Beate Forsbach 14. Februar 2016 at 16:47 - Reply

    Liebe Tilly,

    über Deinen Kommentar habe ich mich ganz besonders gefreut, wie auch über DEine Worte: „Du warst und wirst mir immer ein Beispiel Ohne Gleichen für mich sein.“
    Nun bist Du bald nicht mehr die älteste Autorin meines Verlages 😉

    Alles Gute und herzliche Grüße

    Beate

  5. Berta Schmid 14. Februar 2016 at 17:40 - Reply

    Hallo liebe Beate;
    auch ich wünsche dir zu deinem 5 jährigen Bestands-Jubiläum alles Gute und möge dir dein Erfolg als Buch Coach und Verlegerin immer und das noch in
    vielen weiteren Jahren das Leitbild sein,das es immer war.
    Dein fester Wille und dein großartiges Durchhaltevermögen haben Dich
    trotz mancher Hindernisse nie zweifeln lassen,das Du es schaffst,Deinen
    großen Traum vom Buch vom Anfang bis zum Ende zu schaffen.
    Ich möchte dich beneiden für deine positive Sichtweise,aus den jeweiligen Situationen das Gute heraus zu finden.
    Du weißt dass ich dir auch dafür danke,dass Du mich ermutigt hast,mit deiner Hilfe meine Lebensgeschichte als Buch fertig zu stellen.

    Berta

    • Dr. Beate Forsbach
      Dr. Beate Forsbach 15. Februar 2016 at 22:40 - Reply

      Liebe Berta,

      danke für Deinen Kommentar und Deine lieben guten Wünsche.
      Ich danke Dir auch – denn auch von Dir habe ich gelernt, dass man in jeder noch so schlimmen Situation etwas Gutes finden kann. Und Du warst auch ein „Meilenstein“ auf meinem Weg zum erfolgreichen Buch-Coach!

      Ich wünsche Dir alles Liebe und Gute

      Herzliche Grüße

      Deine Beate

  6. Gunda Dinklage 14. Februar 2016 at 18:53 - Reply

    Hallo liebe Frau Dr. Forsbach,
    Ihr Blog über die Liebe hat auch mich sehr berührt. Ja, ich empfinde es auch so: „Die Liebe bleibt im Herzen und in der Erinnerung präsent und hört nie auf!“ Mein geliebter Mann ist vor zehn Jahren von mir gegangen und ich habe lernen müssen, ohne ihn zu lieben. Ich kann heute wieder glücklich sein, denn glücklich sind die, die ihr Schicksal annehmen und mutig neue Wege ausprobieren und gehen. Der Psychoanalytiker Erich Fromm sagt dazu: „Glück ist kein Geschenk der Götter, sondern die Frucht der inneren Einstellung.“ Vor einiger Zeit gab es eine Themenwoche zum Thema „Glück“ im Fernsehen. Es wurde untersucht, welche Faktoren es denn sind, die Menschen glücklich machen. Heraus gekommen ist dabei: Familie und Freunde machen glücklich, auch „Gutes Tun“ und eine Arbeit, die Freude macht, gehören zu den Glücksbringern.
    Liebe Frau Forsbach, lassen Sie sich nicht entmutigen von Menschen, die einfach nur neidisch sind. – Sie sind eine tolle erfolgreiche Frau die anderen Menschen noch ganz viel gibt, ein großes Vorbild auch für mich. Sie leben ihren Traum vom eigenen Verlag und machen vielen Menschen Freude mit ihren Büchern.
    Auch ich musste mir letzte Woche ähnliches anhören: „Was soll das noch in deinem Alter, du hast doch dein Auskommen!“ Ich habe nämlich noch eine Stelle als Honorarkraft an einer Schule angenommen. Es geht darum, Kindern aus armen Familien und auch Flüchtlingskindern die Förderung zu geben, die sie brauchen, um in der Schule mitzukommen. Das ist, wie ich finde, eine sinnvolle Tätigkeit und macht mir viel Freude.
    Ich wünsche Ihnen alles Liebe und Gute und grüße herzlich Gunda Dinklage.

    • Dr. Beate Forsbach
      Dr. Beate Forsbach 22. Februar 2016 at 21:22 - Reply

      Liebe Frau Dinklage,
      danke für Ihren ausführlichen Kommentar zu meinen letzten beiden Blogs. Ja, das waren Themen, die mich sehr bewegen.

      Ich habe inzwischen Konsequenzen gezogen und war heute bereits bei einem neuen Steuerberater – denn meinen Verlag lasse ich mir nicht ausreden. Er ist so etwas wie mein Lebenswerk.

      Ich finde es toll, dass Sie eine sinnvolle Tätigkeit angenommen haben. So können Sie anderen Menschen helfen und haben selber viel Freude dabei.

      Herzliche Grüße von der Sonneninsel Fehmarn

      Beate Forsbach

  7. Monika Bidler 14. Februar 2016 at 21:45 - Reply

    Liebe Beate, alles was ich Dir auch sagen möchte…steht schon
    in den Kommentaren. Deine Zeilen sprühen voll Energie und Du wirst
    alles erreichen, was Du Dir vornimmst. Ich erinnere mich auch gern
    an den schönen Gedichtband von Henryk Kaletka aus Polen.
    Der Gedichtband und das Buch von unserer lieben Tilli, begleiten mich
    immer in schweren Stunden. Du hast Dich zu Deinem Jubiläum mit
    einem tollen Auto belohnt und es paßt zu Dir, lächel.
    Deine Worte:

    Alles ist gut.
    Alles entwickelt sich zu meinem Besten.
    Nur Gutes resultiert aus dieser Situation.
    Ich bin beschützt.

    werde ich mir sehr zu Herzen nehmen. Ich wünsche Dir immer eine
    gute Gesundheit und danke Dir für viel Wissen, das Du vermittelst.

    Ganz herzlich
    Deine Monika!

    • Dr. Beate Forsbach
      Dr. Beate Forsbach 22. Februar 2016 at 21:35 - Reply

      Liebe Monika,

      danke für Deinen lieben Kommentar.
      Der Spruch ist von Louise Hay, meinem Vorbild – und nun schon fast meiner. Er hilft mir tatsächlich immer in schwierigen Situationen.

      Man gewöhnt sich daran, wenn man dieselben Worte immer wiederholt – und tatsächlich wirken sie dann. Übrigens kann man nicht gleichzeitig etwas Positives und etwas Negatives denken – das erklärt vielleicht die Wirkung ein wenig.

      Alles Liebe

      Deine Beate

  8. Elke Speidel 14. Februar 2016 at 22:46 - Reply

    Herzlichen Glückwunsch zum Fünfjährigen, liebe Frau Dr. Forsbach! Ihre Worte machen mir Mut, mit meinem eigenen Miniverlag, der immerhin schon 22 Jahre alt ist, einen Neuanfang zu wagen, unter neuem Namen, mit neuer Ausrichtung. Auch wenn ich noch nicht weiß, wie ich das neben Fachjournalismus, Nachlassordnen und Enkelkindbetreuung zeitlich unterbringen und finanziell zum Laufen bringen soll. Ihnen wünsche ich weiterhin viel Erfolg bei Ihren Unternehmungen und ebensoviel Freude daran!

    • Dr. Beate Forsbach
      Dr. Beate Forsbach 22. Februar 2016 at 21:37 - Reply

      Liebe Frau Speidel,

      es freut mich, wenn ich Ihnen ein wenig Mut machen konnte.
      Fangen Sie einfach an – der erste Schritt ist der wichtigste. Und wenn es mal nicht so gut geht, schreiben Sie einfach weiter an Ihrem Buch.
      Und am nächsten Tag geht es dann wieder weiter.

      Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!

      Herzliche Grüße

      Beate Forsbach

  9. Viola Frehse 15. Februar 2016 at 16:32 - Reply

    Liebe Beate,
    wenn ich deinen Blog so lese, wundere ich mich immer wieder wie einfach und fesselnd du so schreibst. Ich kann gar nicht aufhören und muss immer zu Ende lesen. Großartig. Ich selber tue mich so schwer mit dem Schreiben. Irgendwie hatte ich wohl die falschen Deutschlehrer in der Schule 🙂

    Lieben Gruß

    • Dr. Beate Forsbach
      Dr. Beate Forsbach 22. Februar 2016 at 21:40 - Reply

      Liebe Viola,

      danke für Deinen Kommentar und Dein Kompliment.

      Ja, das Schreiben macht mir große Freude – ich hatte EINEN Deutschlehrer, der das immer gut fand, was und wie ich schrieb. Er ist heute fast 94 und wir korrespondieren bzw. telefonieren immer noch.

      Ich kenne viele Autoren, die schlecht in Deutsch waren in der Schule.
      Lass Dich nicht entmutigen – schreib einfach. Es ist auch Übungssache. Und eines Tages geht es dann ganz toll – und dann werde ich nicht mehr aufhören können, Deine Texte zu lesen.

      Liebe Grüße

      Beate

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