Ist das Leben nicht wunderbar! – Mein Jahr 2017

Wie am Neujahrstag 2017 habe ich auch gestern etwas für meine zwei großen Lebensziele getan: „Glücklich und gesund 100 zu werden“ und „anderen den Mut und Optimismus weitergeben, den ich im Leben erfahren habe“. Nachdem ich lange ausgeschlafen hatte, schaute ich zunächst einmal das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker an und machte später einen langen schönen Strandspaziergang mit Senta.

Das Konzert schaute, hörte und genoss ich: die wundervolle Musik, das Konzerterlebnis, die Landschaftsaufnahmen aus Österreich. Und ich hatte wundervolle Erinnerungen: daran, wie ich meinen Traum wahrgemacht hatte und im Mozartjahr 2006 mit meinem Mann auf Mozarts Spuren nach Salzburg und Wien gereist war und in diesem prächtigen Musikvereinssaal in Wien, aus dem das Neujahrskonzert übertragen wurde, zwei Konzerte mit ihm erlebt hatte. Aber auch an meine Zeiten als Musiklehrerin, als ich den Walzer „Rosen aus dem Süden“, die Polka „Unter Donner und Blitz“ sowie den „Radetzkymarsch“ mit meinem Schulorchester im großen Abschiedskonzert für unseren geliebten Schulleiter Dr. Heyder musiziert hatte. Dazu hatten wir damals sogar eine Langspielplatte als Abschiedsgeschenk produziert. Ich hatte meinen  ehemaligen Chef und früheren Deutsch- und Englischlehrer noch im Januar 2017 besucht und einen wundervollen Tag mit ihm verbracht. Leider ist er kurz nach seinem 95. Geburtstag im März 2017 verstorben. Ich bin ihm unendlich dankbar für alle Ermutigung, Förderung und Motivation, die ich durch ihn in den letzten 50 Jahren meines Lebens erfahren habe. Und so gehe ich diesen Weg des „Erfolgs mit Herz“ weiter. Ich bin glücklich über jeden Erfolg, schäme mich nicht meiner Fehler, sondern mache beim nächsten Mal einfach bessere.

Ich hatte gestern meine neuen Kalender aufgehängt und betrachtete zwei davon während des Konzertes: Einen hatte mir Verena Ullmann zu Weihnachten geschenkt – mit lauter Fotos von mir und unseren Begegnungen in Bamberg. Ich schaute ihn an und staunte: wenn mir das jemand vor einem Jahr erzählt hätte, dass ich im Mai eine Lesung mit unserem japanischen Autor aus Texas im jüdischen Gemeindezentrum in Bamberg durchführen würde, hätte ich ihn für „spinnert“ gehalten. Aber da war auch der Kalender von Louise Hay „I CAN DO IT“ – durch die Affirmationen und die Denkweise meines Vorbildes Louise Hay habe ich erfahren, dass ich mit positivem Denken so unglaublich viel erreichen kann. Alles, was mich zurückgehalten hatte, alle negativen Gedanken und Vorbehalte, habe ich überwunden und dabei sehr viel geschafft in diesem Jahr 2017. Deshalb habe ich auch – wie bei meinem Halbzeitblog – wieder den Titel gewählt: „Ist das Leben nicht wunderbar!“ Das ist richtig so geschrieben – mit einem Ausrufezeichen, nicht mit einem Fragezeichen. Es ist der Titel eines Buches von Louise L. Hay, die im August 2017 mit fast 91 Jahren verstorben ist. Sie hatte mit 58 Jahren ihren Verlag Hay House gegründet. Als die berühmteste Lebenshilfe-Autorin der Welt vermittelt sie in ihren Büchern Lebensweisheiten – auch ich lerne immer wieder von ihr.

Der Kalender enthält mehrere Fotos von Verena und mir, die an meinem Geburtstag im Mai 2017 entstanden sind. An diesem Tag sind wir zusammen mit Senta durch Bamberg geschlendert und haben so richtig schön gefeiert. Danke, Verena, das war die schönste Geburtstagsfeier, die ich in den letzten Jahren erlebt habe!

Ganz besonders glücklich war ich, und daran habe ich mich gestern am Neujahrstag dankbar erinnert, dass zwei Tage zuvor in Bamberg die Lesereise mit dem Herzchirurgen Dr. Yusuke Yahagi, unserem japanischen Buchautor aus Texas, ihren krönenden Abschluss gefunden hatte! Was für ein grandioses Ereignis! Ich hatte mir diesen Abschluss in Bamberg gewünscht, meiner einstigen Traumstadt, in der ich mit meinem Mann zusammen schöne Jahre verbracht hatte. Zuvor haben wir sein Buch „Der Austauschsoldat“ in Berlin, Fehmarn, Hamburg, Bad Ems und Köln präsentiert. Nur vordergründig ist es ein spannender Unterhaltungsroman mit historischem Hintergrund. In der Quintessenz aber geht es darum, den Menschen auf der Welt Frieden und Glück zu bringen, ihnen positive Gedanken zu vermitteln. Wir haben viele Menschen bewegen können, teilweise weite Reisen auf sich zu nehmen, nur um dabei zu sein und den Autor persönlich zu erleben.

Denn letztlich geht es um den Mut, wie eine Rezensentin schrieb: „So einen Menschen ‚Shota‘ hätte es damals vielmehr gebraucht und auch heute wäre es ein Reichtum für uns, wenn es solche Menschen in Vielzahl gäbe, mit dem Ziel, Leben zu retten und Menschen Frieden und Glück zu bringen.“

Dr. Yusuke Yahagi hatte den Mut, diesen Roman zu schreiben mit dem Risiko, viel Kritik zu ernten – und genauso hatte mein Verlag den Mut, das Buch zu veröffentlichen und noch dazu eine Lesereise zu unternehmen. Unsere Lesetour mit sechs Buchvorstellungen in Deutschland hat gezeigt, dass das Buch viele Menschen erreicht und begeistert. Unzählige Menschen in Deutschland und in den USA haben das Buch gelesen – zwar schreiben sie keine „literarischen“ Rezensionen. Aber sie haben begriffen, worum es hier geht.

„Habe den Mut, Dein Leben so gut wie möglich zu leben und die Welt mit Deinem Dasein ein wenig besser zu machen.“ Das ist für mich ein Credo aus der Begegnung mit dem außergewöhnlichen Menschen Yusuke Yahagi und seiner Frau April Yahagi auf dieser Lesereise, die für mich ein großes Erlebnis und der absolute Höhepunkt des Jahres 2017 war. Aber dieser Weg des „Erfolgs mit Herz“ ist nicht nur mit positivem Denken allein zu bewältigen. Begonnen hatte es mit meinem Mut, am 2. Februar 2017 eine Buchvorstellung im Literaturhaus Berlin zu veranstalten. In einer „etwas ungewöhnlichen“ Veranstaltung stellte Barbara Messer ihr Buch „Mein Weg über die Alpen“ vor, das kurz nach ihrer Alpenüberquerung im Sommer 2016 in meinem Verlag erschienen war.

„Wenn ein Kind 6 Jahre alt wird, geht es zur Schule, um zu lernen, wie man so sagt. Mein junger Verlag wird in wenigen Tagen, am 11. Februar 2017, sechs Jahre alt, und wir haben nun erstmalig eine Buchvorstellung in der Bundeshauptstadt Berlin – dazu noch im Literaturhaus, was eine ganz besondere Adresse ist, wie mir mehrfach gesagt wurde. Mein Doktorvater, Herr Professor Rainer Winkel, wäre gerne hier gewesen, da er mir sagte, dass dieser Ort ganz in der Nähe der UdK, der Universität der Künste liegt, wo ich im Gebäude an der Bundesallee vor 12 Jahren promoviert wurde. Und Professor Winkel ist sehr stolz darauf, dass seine Doktortochter nunmehr hier in Berlin ihren Verlag und ein neues Buch präsentiert.“

Mit diesen Worten eröffnete ich die Veranstaltung, mit der wieder mal ein Meilenstein in der Geschichte meines noch jungen Verlages gesetzt wurde. Und am nächsten Tag ging ich mit Senta sogar zur UDK und über den Kudamm …

Kurz – der Erfolg dieser Buchvorstellung im Literaturhaus der Bundeshauptstadt gab mir weiterhin Kraft und Mut, auch die Lesereise mit Dr. Yusuke Yahagi selbst zu organisieren und durchzuführen. Ich setzte auf „Marketing by friends“ – auf die zahlreichen Freunde des Autors und des Verlages. Alle Veranstaltungen wurden über Facebook bekannt gemacht – und viele, viele Freunde kamen. Es waren „Sternstunden“ für mich und Dr. Yusuke Yahagi, ich denke auch für all die anderen Beteiligten, besonders auch für diejenigen Autoren des Verlages, die zum „Büchertausch“ mit ihrem japanischen Kollegen aus Texas gekommen waren.

Nach diesem ereignisreichen Frühjahr habe ich den Sommer sehr genossen und bin täglich zweimal mit Senta zum Strand gefahren, wo wir mehr und mehr Mußestunden verbracht haben. Einfach nur aufs Meer schauen – wie erholsam ist das! Und für den nächsten Sommer habe ich schon einen Strandkorb gemietet!

Und im September fuhren wir dann endlich wieder nach Armentarola. In Bamberg, München, Innsbruck und Armentarola trafen wir liebe Freunde und lernten neue Freunde kennen.

Im Oktober besuchte ich den Workshop von Dr. Renée Moore in Heidelberg – ein neuer Höhepunkt des Jahres: ihr Mann, Bestsellerautor Professor Dr. Lothar Seiwert und Dr. Renée Moore waren als „Paten“ für unsere neue Autorin Gisa Börschel bei der Manuskriptübergabe dabei. Am Abend vor dem Workshop wurde meine neue persönliche Homepage ins Netz gestellt und hat sofort einige neue Menschen in mein Leben geführt.

Und dann fuhren wir im Dezember nochmals nach Armentarola, wo wir wundervolle glückliche Urlaubstage mit viel Schnee und Sonne verbrachten. Ich bin sehr stolz darauf, dass ich nun schon viermal seit September 2016 mit Senta in Armentarola war. Diese Urlaube gehörten zu meinen größten Träumen in all den Jahren zuvor.

Meine Bilanz des Jahres 2017 lautet: I CAN DO IT. Denn fast alles, was ich mir vorgenommen hatte, habe ich verwirklicht. Auch das, was zunächst völlig unvorstellbar war. Ich fühle mich stark und weiß, dass ich auf dem richtigen Weg bin – auf meinem ganz persönlichen Weg. Ich danke allen meinen Freunden und Beratern, die mich in meinem „Erfolgsteam“ auf meinem Weg unterstützen und begleiten. Insbesondere danke ich meinem Webdesigner Jan Hendrik Knupper: er hat intensive Arbeit geleistet, damit nicht nur meine neue Homepage, sondern auch dieser Blog und der Buch-Coaching-Blog im neuen Design glänzen. Meine Assistentin Senta ist meine treue Begleiterin – ab Januar bekommt sie Verstärkung durch unsere neue Assistentin Renate Prüß, die wir Anfang Dezember als unsere „Mary Poppins für Bücher“ gefunden haben.

Ich danke auch all den Menschen, denen ich 2017 begegnet bin, die aber jetzt ihren eigenen Weg ohne mich gehen. Nach meinem Lebensmotto „Fliegen kannst Du nur gegen den Wind“ sind gerade die Kritiker und Gegner wichtig für mich, damit ich meinen eigenen Standpunkt finde. Und dazu – wie in jedem glücklichen und erfolgreichen Leben – gehört es, dass man sich von manchen Menschen trennen muss.

Meinem Lebensziel, anderen den  Mut und Optimismus weiterzugeben, den ich selber erfahren habe, bin ich in diesem Jahr sicherlich wieder näher gekommen. Auch durch mein Telefonat am gestrigen Neujahrstag, ein wundervolles Gespräch mit einer Freundin, der ich bereits am Neujahrstag 2017 Zeit und Zuwendung geschenkt hatte – und nun ist schon eine neue Tradition daraus geworden. Ich bin sehr glücklich, dass ich in den letzten Monaten Autoren und Buch-Coaching-Kunden begegnet bin, die eine große Bereicherung für mein Leben sind. Und ich freue mich auf die Arbeit mit ihnen und ihren Buchprojekten im neuen Jahr.

Von Herzen danke ich allen Freunden, die mich liebevoll und wohlwollend unterstützen, so verrückt manche meiner Ideen auch für andere sein mögen. Und ich bedanke mich auch bei Euch, den Lesern meines Blogs und meiner Facebookseiten für Euer treues Folgen und Eure zahlreichen Kommentare und Mails. Ich blicke liebevoll zurück auf ein erfülltes Jahr voller wundervoller Erfahrungen und Erlebnisse, mit alten und neuen Freundschaften. Ich wünsche Euch Glück, Gesundheit, Liebe, Erfolg und Frieden im Neuen Jahr 2018.

Ich wünsche mir und uns, dass wir noch viele weitere Jahre miteinander durch dieses wundervolle Leben gehen! Ich weiß, es kommt viel Gutes auf mich und auf Euch zu!

Alles Liebe

Eure Beate Forsbach

 

2018-02-10T10:26:00+00:00 02.01.2018|Armentarola, Berge, Berner Sennenhund, Bücher, Dankbarkeit, Einfachheit, Entscheidungen, Erfolg, Fehmarn, Freude, Freunde, Frieden, Geburtstag, Gesundheit, Glück, Lebenskunst, Liebe, Louise Hay, Meer, Musik, Mut, Optimismus, Positives Denken, Tradition, Verlag|Kommentare deaktiviert für Ist das Leben nicht wunderbar! – Mein Jahr 2017